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Vom 15. bis 21. November findet das 29. "Internationale Festival der
Filmhochschulen" statt. Im Filmmuseum München, St.-Jakobs-Platz 1,
werden dort insgesamt 61 Filme von Filmhochschulen aus 27 Ländern gezeigt.
Einmal mehr begrüßt die bayrische Hauptstadt junge Filmstudenten aus
aller Herren Länder. Mit Filmen aus ganz Europa, Nord-& Südamerika,
Asien sowie Australien ist das IFFH international sehr gut besetzt. Doch auch
die heimischen Filme müssen sich nicht verstecken mit 11 Filmen aus 8
verschiedenen Hochschulen gehen die deutschen Nachwuchsregisseure ins Rennen
um die hochdotierten Preise.
Auch der Eröffnungsfilm kommt aus Deutschland. Thomasz Emil Rudziks
Spielfilmdebüt "Desperados on the Block" erzählt von drei
Studenten aus China, Lettland und Rumänien die neben dem ganz normalen
Studentenwahnsinn auch mit der Anonymität des Studentenheims klarkommen
müssen.
Ein Studentenfilm über Studenten, damit hat der HFF München
Student Rudziks den Nagel auf den Kopf getroffen zumindest bei der Auswahl
des Eröffnungsfilms. "Desperados on the Block" läuft am 15.
November als Eröffnungsfilm des Festivals jedoch außer Konkurrenz.
Die
restlichen Filme darunter 38 kurze Spielfilme, 12 Dokumentarfilme und 11
Animationsfilm lassen auf eine spannende und vielseitige Woche hoffen.
Eine Übersicht der Filme findet man im aktuellen
Programm des Festivals.
Weitere Infos sind auf der offiziellen
Website zu finden.
Mehr zu den Filmen gibt es hier. 
Nachdem Oskar Roehler überraschend als Jury Präsident ausfiel, freuen
sich die Veranstalter des Festivals den bekannten Filmregisseur Hans
Steinbichler ("Winterreise", "Die Zweite Frau",
"Deutschland '09") als neuen Präsident begrüßen zu
dürfen. Hans Steinbichler studierte in den 1990er Jahren an der HFF
München und bekam für seine Werke schon zahlreiche Preise darunter zweimal
den Deutschen Filmförderpreis. Am Freitag den 20.11. um 11:00 vormittags
gibt er nun Einblicke in seine Arbeit. Das Thema seiner Masterclass lautet
"Über Scheitern", denn laut Steinbichler gehört das Scheitern
dazu, wenn es sogar nicht Voraussetzung für gute Filme ist. Der Eintritt ist frei und für alle
Interessierten zugänglich. Die
diesjährigen Gewinner
Der
Preis für den besten Film ging
dieses Jahr an den Schweden Magnus von Horn und seinen Film „Echo“. Der
in Polen studierende Filmemacher überzeugte die Jury, unter der Leitung von
Hans Steinbichler, mit einem Psychodrama über zwei Jungen, die beschuldigt
werden ein Mädchen umgebracht zu haben. Die Jury urteilte: „ein großes
Thema in kleine Form gebracht“. Den so genannten VFF Young Talent Award,
stiftet die VFF Verwertungsgesellschaft der Film- und Fernsehproduzenten. Der
preis ist mit einem Preisgeld in Höhe von 7500 Euro dotiert.
Der
Spezialpreis des Jury-Präsidenten
ging an die Schwedin Gabriela Pichler von mit ihrem Film „Scratches“, in
dem sie den Alltag einer Horde pubertierender Jugendlicher zeigt, die auf
einem verlassenen Fabrikgelände herumhängen.
Der
Arte Kurzfilmpreis ging dieses
Jahr an den Film „Boxer“. Der humorvolle Film des Australiers Michael
Lantham, in dem es laut Jury „um nichts und gleichzeitig um alles geht“,
außerdem zeige der Film eine klare Handschrift.
Arri
vergab den Preis für den besten Dokumentarfilm, der mit einer Sachleistung von 4000€
verbunden ist, an Miro Remo. Der Regisseur erzählt in seinem Film Arsy -
Versy über seinen durch und durch schrägen Onkel.
Das
beste Drehbuch, und zwar das zum Film „Diploma“, der israelischen
Filmemacherin Yaelle
Kayam
wurde mit dem Luggi-Waldleitnet-Preis
ausgezeichnet. Eine zweite Auszeichnung bekam der Film von der
Interfilm Akademie München. Den PRIX INTERCULTUREL für
Verdienste um den interkulturellen Dialog.
Die
beste Kameraführung konnte man
der Jury nach im Film „Germ“ von Sayak
Bhattacharya bestaunen. GERM erinnert, laut Jury, an die große Zeit des
neorealistischen Schwarz-Weiß-Films.
Den
PROSIEBEN Nachwuchspreis und € 4000 sichert sich Terjo Aaltonen mit
seinem stilsicheren und tiefgründigen Film „Violence and Arts (VÄKIVALTAA
JA KUVAAMATAITOA)“.
Der
Pantherpreis für die Beste Produktion eines deutschen Films, Arbia-Magdalena Said und
Henning Kruse, die Max Feys Film Soft Skills Produziert hatten.
Den
Förderpreis 2009 für
das beste Szenenbild, erhielt Yi
-Tzu Lan für den Film My Four Inch Precious. Die Jury: "Frei von
Zeit und Raum wird uns in MY FOUR INCH PRECIOUS die tragische
Liebesgeschichte vom Müllmann und Sammler Sam und der winzigen Precious erzählt.
Die
KÖNIG
LUDWIG TROPHY vergab Luitpold von Bayern für den besten
Bier-Werbespot an Collin
John D’Cunha.
Zu guter letzt
wurde dem Umweltschutz wurde genüge getan indem die Klimafilme ausgezeichnet
wurden. Geehrt wurde der Film Die Anderen von Laura Geiger und Holger Kettner.
Mehr
zu einzelnen Filmen, die auf dem Festival liefen, finden sie hier...
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