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FSFFIn seinem fünften Jahr ist das rund um Starnberg angesiedelte Festival bereits eine bekannte Größe. Sein Wachstum verdankt es vor allem dem großen Engagement seiner Macher, allen voran Festivalleiter Matthias Hellwig und seine Assistentin Anja Kobs. Matthias Hellwig, der seit vielen Jahren Filmkultur in mehreren Kinos, die er betreibt, pflegt, hat es auch 2011 wieder geschafft, Fördereinrichtungen, Partner und Sponsoren zu gewinnen, die dieses ungewöhnliche Festival überhaupt erst möglich machen. Ganze zwölf Tage lang wurden rund 130 Spiel- und Dokumentarfilme aus Deutschland, Österreich und der Schweiz in mehreren thematischen Reihen gezeigt, darunter zahlreiche Nachwuchs-Filme. Seinen Namen verdankt das Festival der Lage der beteiligten fünf Festival-Kinos rund um Starnberg, Seefeld und Herrsching im Fünf-Seen- Land zwischen Ammersee und Starnberger See.
Neben der Konzentration auf deutschsprachiges Kino stehen die Themen wie Menschlichkeit, Menschenwürde, freie Persönlichkeitsentfaltung, Toleranz sowie Respekt vor anderen Menschen bei der Auswahl der Filme im Fokus. Daneben waren auch in eigenen Werkschauen Filme des Schweizer Regisseurs Alain Tanner sowie der Schauspielerin Hannelore Elsner zu sehen, letztgenannte war auch persönlich beim Festival anwesend. FilmreihenAlain Tanner
Hannelore Elsner
Ein besonderes Merkmal dieses Festivals ist es auch, Kontakte zwischen Filmpublikum und den Machern der Filme zu ermöglichen. So ist nach fast allen Filmen ausreichend Raum zur Diskussion eingeräumt worden, ein großes Plus was inzwischen bei den immer knapper terminierten Festivals längst nicht mehr üblich ist. Ein besonderes Highlight und physischer Beweis, dass das Festival dicht an seinen Seen angelegt ist, war die traditionelle Dampferfahrt mit der MS Starnberg mit Seeumrundung des Starnberger Sees, bei der auch die für den Glühwürmchen-Kurzfilmpreis nominierten drei Filme der Endrunde dem Publikum auf dem Oberdeck gezeigt und per Abstimmung ausgewählt wurden. Außerdem wurde zu vorgerückter Stunde der "Young Generation Award" verliehen. Ehrengast Hannelore Elsner übergab als Trophäe zunächst ihre Breze, kurz darauf aber den richtigen Preis: 1000 Euro. Preise
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