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Auch sibirische Kälte hält die
Neugierigen, Fans und Reporter nicht davon ab, am Potsdamer Platz
den roten Teppich zu belagern |
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Berlinale
- 62. Int. Filmfestspiele Berlin
Am Donnerstag, dem 9. öffnete
die Berlinale zum 62. Mal ihre Pforten. Das weltweit größte
Publikumsfilmfestival, das zu den prestigeträchtigsten der Welt gehört,
wird auch dieses Jahr wieder über 400.000 Kinobesucher in bis zu 400 Filme
locken.
Auch das movie-college Team
wird sich dieses Jahr wieder unters Geschehen mischen, um analysierend und
kommentierend von den Internationalen Filmfestspielen Berlin über den
Wettbewerb zu berichten.
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2012
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Kritiken 2012
Für Seminaristen: Die
Empfänge der Berlinale 2012
Sektionen
Wettbewerb
Beim Wettbewerb, dem
zentralen Bestandteil der Berlinale, bei dem von der Jury die goldenen und
silbernen Bären verliehen werden, werden dieses Jahr unter Anderem folgende
Filme vorgestellt:
Meteora
Cesare deve morire
Shadow Dancer
Kebun binatang
Haywire
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Wie in jedem Jahr bilden sich lange
Schlangen an den Ticket-Countern. |
Die Jury
Die illustre Jury zum Verleih des goldenen Bären
stellen dieses Jahr die Regisseure Asghar Farhadi, François Ozon und Anton
Corbijn sowie die Schauspieler Jake Gyllenhaal, Charlotte Gainsbourg und
Barbara Sukowa, außerdem der algerische Schriftsteller Boualem Sansal. Der
britische Regisseur Mike Leigh stellt den diesjährigen Jury- Präsidenten.
Die diesjährigen Gewinner
Am Samstag, den 18. Februar war es soweit. Feierlich wurden am Abend im
Berlinale Palast die Gewinner der 62. internationalen Filmfestspiele
Berlin gekürt.
Gewinner des Abends, und somit Gewinner des Goldenen Bären:
Das italienische Regisseurduo Vittorio und Paolo Taviani. Sie
erhielten für ihren halbdokumentarischen Film „Cesar deve morire“ den
Hauptpreis. Der Film dreht sich um inhaftierte Schwerverbrecher, die im
Gefängnis eine Aufführung von William Shakespeares "Julius
Caesar" einstudierten.
Der Silberne Bär ging in diesem Jahr an den ungarischen Film „Csak
a szél“ (Just The Wind) von Bence Fliegauf, in dem ein Mordanschlag
gegen Roma in einem ungarischen Dorf thematisiert wird.
Christian Petzold überzeugte die Jury mit seinem Werk "Barbara"
und erhielt dafür den silbernen Bären für die beste Regie. In
Petzolds dritten Film, der auf der Berlinale läuft, dreht sich alles um
die gleichnamige Ärztin in der DDR, die nach einer Strafversetzung in die
Provinz ihre Flucht nach Westdeutschland Plant.
Für ihre Mitreisende Darstellung der Komona in "Rebelle"
erhielt Rachel Mwanza den silbernen Bären als Beste Darstellerin
. Nach dem ihr Dorf überfallen wurde, wird sie gezwungen als
Kindersoldatin in den Urwald zu ziehen. Von Dort beginnt der Lange weg,
zurück zu ihrem Dorf, in dem sie ihre verstorbenen Eltern begraben will.
Den Preis als
bester Darsteller erspielte sich Mikkel Boe Følsgaard,
der in seiner Rolle als dänischer König
„En Kongelig Affaere“ (Die Königin
und der Leibarzt) die Jury zu überzeugen wusste.
Der deutsche Kameramann Lutz Reitemeier wurde für seine Leistung in dem 3
Stunden Epos "Bai lu yuan" (White Deer Plain) mit dem Preis
für herausragende künstlerische Leistung geehrt. Wang Quan’an
siedelte seinen Historienfilm zeitlich am Ende des chinesischen
Kaiserreichs an und reflektiert dabei anhand zweier Großfamilien und
deren Streit um Hab und Gut, das Schicksal des chinesischen Volkes
während dieser Zeit.
Nikolaj Arcels „En Kongelig Affaere“ erhielt noch einen
weiteren Preis. Die Jury entschied sich für das beste Drehbuch
für eben diesen Film und somit konnten Nikolaj Arcel und Rasmus
Heisterberg einen der begehrten Preise ergattern.
Den Sonderpreis, auch in Form eines silbernen
Bärens,nahm Ursula Meier, französisch-schweizerische Regisseurin von „L’enfant
d’en haut“ entgegen. In dem Film geht es um den 12-jährigen Simon,
der sich und seine ältere Schwester mit dem Diebstahl von Skiern und
Skiausrüstung über Wasser hält.
Keinen Bären, aber dafür den Alfred-Bauer-Preis,
erhielt der portugiesische Regisseur Miguel Gomes für „Tabu“. Der
Alfred-Bauer-Preis, der nach dem Gründer des Festivals benannt wurde,
wird jedes Jahr für einen Spielfilm, der neue Perspektiven der Filmkunst
eröffnet, vergeben. "Tabu" handelt von Pilar und ihrer
Nachbarin Aurora. Als Aurora eines Tages stirbt, gerät Pilar auf die Spur
eines alten Liebhabers von Aurora.
Über den Panorama-Publikumspreis können sich
die Macher der serbischen Komödie „Parada“, sowie die Schöpfer des
Dokumentarfilms „Marina Abramovic - The Artist is Present“ freuen.
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