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Dezember 2009

 

Provokation und Schabernack um jeden Preis

Sacha Baron Cohen alias Brüno in Schwierigkeiten

Ein echter Terrorist und Mitglied der Al-Aksa-Brigaden, zu dem die CIA den Kontakt herstellte, sei Aiman Matia Dschabra Abu Eita, so prahlt Cohen, ausnahmsweise nicht kostümiert in David Lettermans Talkshow bevor sein Film in die Kinos kam. So was hätte das Publikum noch nie gesehen. Tatsächlich ist Aiman Abu Eita aber kein Terrorist, sondern ein palästinensischer Lebensmittelhändler, griechisch-orthodoxer Christ und nebenbei Schatzmeister der Organisation "Holy Land Trust" die sich um eine friedliche Lösung des Israel Palästina Konflikts bemüht. 
Mit Cohen traf er sich in einem Hotel nahe eines Armee Stützpunkts auf israelisch kontrolliertem Gebiet zu einem Interview. Nun verklagt er Cohen, vor einem amerikanischen Gericht auf eine Summe in Höhe von 110 Million Dollar. 
Cohen habe sich vor dem Interview als Schauspieler ausgegeben der Dokumentationen  drehe. Das Gespräch sei bis zum Ende hin auch normal verlaufen, bis Cohen seltsame Fragen stellte und wirre Kommentare abgab:„Euer König Osama sieht aus wie ein schmutziger Magier". Als Abu Eita irritiert um eine Wiederholung der Frage bittet, wird bewusst  völlig falsch übersetzt. Die Worte „Raus! Verschwinde sofort!“ werden dem Geschäftsmann in den Mund gelegt. 
Genau dieser letzte Teil des Interviews wird im Film Brüno gezeigt. In der Folge erhielt Abu Eita Morddrohungen. Seit dem leidet er unter Depressionen und Angstzuständen, fürchtet um das Leben seiner Familie und auch sein Ansehen als Geschäftsmann litt extrem unter dem Bild das Cohen von Eita zeichnete. Nun droht Cohen nicht nur eine Gewaltige Geldsumme, sondern auch die echten Al-Aksa-Brigaden, bei einem weiteren Besuch im Westjordanland.

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(Quelle:www.welt.de; 11.12.2009)

 

November 2009

 

Viennale 

Und auch die Viennale ist vorbei

Die Diesjährige Viennale besuchten sage und Schreibe 94.800 Zuschauer von den 345 Vorstellungen waren 124 ausverkauft. Als Ehrengast besuchte Tilda Swinton dieses Jahr die Veranstaltung. Drei verschiedene Preise wurden sowohl für Spiel- , als auch für Dokumentarfilme vergeben. Den Wiener Filmpreis gewann Jessica Hausner für ihren Spielfilm Lourdes und Peter Kerekes Dokumentation "Coocking History".
Der Publikumspreis der Wiener Tageszeitung der Standard gin an den Iranischen Filmemacher Asghar Farhadi mit seinem Film "Darbareye Elly". Hier ein Auszug aus der Jurybegründung: "Darbareye Elly ist ein handwerklich überzeugend inszeniertes, vielschichtiges Schauspiel über Moral, Selbst- und Fremdverantwortung."  Zuletzt sei noch der Der FIPRESCI-PREIS erwähnt, der an Xiao Li Zi ging. Seinen Protestfilm "Survival Song", gegen die chinesische Regierung, lobte die Jury als frisch, unschuldig und vor allem innovativ.

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(Quelle: http://www.viennale.at ; 06.11.2009)

Die 52. DOK Leipzig Preisträger

Das Dokumentar- und Animationsfilm Festival ging am 01.11.2009 zu Ende

Über 300 Filme flimmerten auf den Leinwänden von 12 Kinosälen vor 34.200 Zuschauern. Dabei stachen folgende Filme besonders hervor. "Die Goldene Taube" für den besten langen Dokumetarfilm ging dieses Jahr an die französischen Regisseure Claudine Bories und Patrice Chagnard für ihren Film "Les Arrivants" der den hektischen und wirren Alltag in der Pariser Asyl Behörde schildert.  Im deutschen Wettbewerb  gewann die Filmemacherin Insa Onken mit ihrem Werk "Rich Brother", in dem sie einen Afrikanischen Boxer begleitet, der In Deutschland versucht Fuß zu fassen. Der beste, gezeigte Animationsfilm, kam dieses Jahr, trotz gekürzter Fördermittel, aus Lettland. Vladimir Lesciov überzeugte die Animationsfilm Jury dieses Jahr mit seinem Film "Die Flügel und die Ruder".
Passend zum Motto, des Festivals das sich als ein "Fenster zur Welt" versteht, wurden dieses Jahr Filme aus 69 Ländern gezeigt.

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(Quelle: http://de.euronews.net ; 04.11.2009)

Bilanz der 43. Hofer Filmtage

Die Preisträger 2009 

Über 100 Spiel-, Dokumentar- und Kurzfilme wurden dieses Jahr auf den Filmtagen in Hof gezeigt. Dabei präsentierten sowohl der talentierte Nachwuchs, als auch berühmte Regisseure wie Alexander Kluge oder Rosa von Praunheim ihre neuesten Werke. Auch dieses Jahr wurden auf den Filmtagen in Hof wieder verschiedenste wichtige Preise vergeben. Den Filmpreis der Stadt Hof erhielt dieses Mal der Regisseur Christian Petzold. Förderpreise gingen an den Regisseur Marc Rensing für seinen Film 'Parkour' - er erheilt den Eastman-Förderpreis für junge Nachwuchstalente - und an das Produktionsteam des Films 'Waffenstillstand', das den Förderpreis Deutscher Film in Höhe von 10.000 Euro erhielt.

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(Quelle: www.morgenpost.de ; 03.11.2009)

ZDF Verwaltungsrat - Massive Einflussnahme

Politik und öffentlich-rechtlicher Status

Manchmal ist Gewinnen bei Machtspielen schlimmer, als verloren zu haben. Der hessische Ministerpräsident Roland Koch hat sich im ZDF Verwaltungsrat durchgesetzt, der Vertrag des bisherigen ZDF Chefredakteurs, Nikolaus Brender, ein kritischer Journalist, wird nicht verlängert. Gegen den ausdrücklichen Wunsch des ZDF Intendanten Schächter haben damit Politiker einen ihnen unliebsamen Entscheider aus der Verantwortung entfernt. An Koch wird dieser Vorgang anhaften bleiben, als Eingriff der Politiker, die sich die Journalisten selbst aussuchen wollen, die über sie berichten werden. Rundfunkfreiheit?

(Quelle: Spiegel) 29.11.2009

Internationales Festival der Filmhochschulen

Elf Preise gab es für Junge Filmemacher aus aller Welt 

Letzte Woche wurden im Münchner Filmmuseum, 61 Filme von Nachwuchsregisseuren aus aller Welt gezeigt. Insgesamt kann man von einem durchaus hohen Niveau sprechen, doch kann man durchaus sehen, in welchen Ländern mehr Fördermittel zur Verfügung stehen. Besonders beeindruckend, waren die Filme aus Spanien, Korea, Australien und auch die deutschen Filme machten keine schlechte Figur.
ein Stimmungsbericht
zu den Kritiken

(24.11.2009)

 

Oktober 2009

Erschreckender Fund in Düsseldorfer Kino

Der Fund einer Handgranate versetzte am Donnerstag die Mitarbeiter eines Kinocenters in Düsseldorf  und die örtliche Polizei in Alarmbereitschaft. 

Nach einer Vorstellung am Donnerstagabend, fand ein Angestellter des Kinos, den Sprengkörper auf einem Sitz. Er brachte die Granate in einen sicheren Raum und rief die Polizei, die daraufhin den Kinosaal durchsuchte. Weitere Gefährliche Utensilien wurden  nicht gefunden. Zum jetzigen Zeitpunkt stehen die Ermittler noch vor den Fragen wer, und warum der jenige den Gegenstand in dem Kino liegen gelassen haben könnte. 

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(Quelle: www.spiegel.de; 30.10.2009)

 Israelischer Regisseur trotz preisgekrönter Doku gefeuert

Der israelische Regisseur und investigative Journalist Miki Rosenthal wurde auf Grund seiner letzten Doku "Das Shakshuka-System", welche den israelischen Filmpreis gewann, vom Privatsender Kanal 2 gefeuert und zusätzlich vom reichsten Mann Israels auf rund 600.000,- € verklagt.

In "Das Shakshuka-System" deckt der "israelische Michael Moore", wie die taz Rosenthal in ihrem Online-Artikel vom 20.10.2009 betitelt, die Verbindung zwischen israelischen Staat und dem Großindustriellen Sammy Ofer auf. Kritisch betrachtet er diese Vetternwirtschaft. Bereits am zweiten Drehtag wurde der Regisseur schriftlich von Ofer aufgefordert seine Dreharbeiten zu stoppen, doch Rosenthal machte weiter, was ihm schlussendlich seinen Job kostete. Von offizieller Seite passe seine damalige Sendung "Bulldozer" nicht mehr ins Sendeformat. Einen merkwürdigen Zufall findet Rosenthal, dass Ofer und der Senderchef Geschäftspartner sind. Nachdem sein Film nicht ausgestrahlt wurde, zog Rosenthal quer durch Israel und bekam Unterstützung von den kleinen Kinos. Erst diesen Sommer, rund 1 Jahr nach der Fertigstellung, wurde "Das Shakshuka-System" auf dem öffentlich rechtlichen Kanal 1 ausgestrahlt. Anfang September gewann Rosenthal damit den israelischen Filmpreis für die beste Dokumentation, der mit einem Preisgeld von 60.000 Euro dotiert war. Ein kleiner Trost bedankt man, dass Sammy Ofer den Regisseur wegen Verleumdung auf rund 600.000 Euro verklagte. Da sich Rosenthal diese Summe nicht leisten kann wurde die Initiative "Ich Miki Rosenthal" gegründet, welche Geld von Leuten sammelt die den kritischen Journalismus unterstützen möchten. Bei der derzeitigen Mitgliederanzahl würde sich der Betrag auf 200 Euro pro Person beschränken. Trotz all dieser Ereignisse lässt sich Miki Rosenthal nicht einschüchtern und arbeitet mittlerweile auf eigene Kosten an seinem nächsten Projekt. Um was es gehen wird verrät er noch nicht.  mehr

(Quelle: www.taz.de; 20.10.2009)

 Polanski im Krankenhaus

Regisseur verlässt wegen Gesundheitlicher Probleme vorübergehend das Gefängnis

Nach Informationen der Onlineredaktion der Süddeutschen Zeitung, ist Roman Polanski auf Grund gesundheitlicher Probleme in ein Krankenhaus eingeliefert worden. Sein Anwalt zeigte sich besorgt um den Zustand des Regisseurs. Angeblich handle es sich um ein schwerwiegenderes medizinisches Problem, das nicht örtlich behandelt werden könne. In den nächsten Tagen soll die schweizer Justiz außerdem über eine Haftentlassung Polanskis entscheiden. Die Boulevardzeitung Le Parisiene berichtet, dass Polanski während seiner Haft an der Fertigstellung seines nächsten Films "The Ghost" arbeitet, der auf den Berliner Filmfestspielen im nächsten Jahr uraufgeführt werden soll. mehr

(Quelle: www.sueddeutsche.de; 19.10.2009)

 Polanski immer noch in Haft

Petitionen, Gnadengesuche und fließende Grenzen zwischen Kunst und Privatem

Etwas fragwürdig waren die Umstände seiner Verhaftung tatsächlich, als Roman Polanski am 26. September in der Schweiz, wo er seit vielen Jahren ein Feriendomizil hat, das er regelmäßig frequentiert, verhaftet wurde. Bei seinem letzten Besuch, sollte er auf dem Filmfest in Zürich einen Preis für sein Lebenswerk erhalten, stattdessen, wartet er jetzt auf die Auslieferung an die USA. Den Umstand, dass ein Filmfestival als Köder genutzt wird, um Polanski jetzt nach fast 5 Jahren, die der Haftbefehl bereits besteht zu verhaften, nahmen 700 Filmschaffende zum Anlass eine Petition für die Freilassung des Regisseurs zu unterzeichnen. Darunter Martin Scorsese, Woody Allen, Pedro Almodovar, Wim Wenders, Tom Tykwer und Fatih Akin. Auch Die Chefs der französischen und polnischen Regierungen, Nicolas Sarkozy und Radoslaw Sikorski haben mittlerweile Begnadigungsgesuche bei der amerikanischen Außenministerin eingereicht. Der enorme Zuspruchs den Polanski nicht nur von Kollegen sondern auch von Offizieller Seite her erfährt, hat bislang allerdings nicht zu seiner Entlassung aus der Haft geführt. Roman Polanski schreibt in seiner Autobiographie folgenden Satz: "So weit ich zurückdenken kann, ist in meinem Leben die Grenze zwischen Phantasie und Wirklichkeit hoffnungslos verwischt gewesen." Die momentane, öffentliche Diskussion zeigt wie schwer es fällt eine Trennlinie zwischen dem Künstler und der Privatperson Roman Polanski zu ziehen. mehr

(Quellen: www.bild.de ; www.nzz.ch 07.10.2009

 

September 2009

 Strafen für Abzockprogramme

ZAK (Kommission für Zulassung und Aufsicht der Landesmedienanstalten) verhängt Strafen

Der etwas intensiver denkende Mensch wusste es schon immer, Hunderttausende Andere aber glauben an ehrliche Chancen und satte Gewinnchancen bei etlichen sogenannten "Call-in" Programmen wie 9 live etc. Nun werden unsaubere Taktiken in Sendungen wie "Quiznight" (Sat1), "Spielmitmir" (Das Vierte) oder "Quizzo" (9Live) mit Strafzahlungen zur Ordnung gerufen. Ob das hilft, ist fraglich, diverse Sendungen sind bereits in der Vergangenheit immer wieder gerügt worden.  mehr

(Quellen: www.focus.de) 16.09.2009

Kosten schön gerechnet

Internetkosten zweifelhaft

Öffentlich rechtliche Sender dürfen die Fernsehgebühren nicht unbegrenzt in Web-Auftritte investieren. Nach einem Gutachten des Grimme Instituts greifen die Sender deshalb zu kosmetischen Maßnahmen und kalkulieren die Aufwändungen gerne auch mal niedriger als die tatsächlichen Kosten. Dies wurde nun beim MDR für die Planung eines Webauftritts des Kinderkanals bemängelt..

(Quelle: Spiegel) 15.9.2009

Prozess gegen EX-MDR Sportchef

Geldbuße statt Gefängnis

Ex-MDR-Sportchef Wilfried Mohren der wegen Bestechlichkeit (in 19 Fällen) sowie Vorteilsannahme, Betrugs und Steuerhinterziehung angeklagt wurde, könnte durch einen möglichen Deal mit einer Geldstrafe davon kommen. Dem Spiegel zufolge soll Mohren unbedeutende Sportveranstaltungen und Sponsoren-Logos im Fernsehprogramm untergebracht und die Zahlungen über die Werbe- und Veranstaltungsfirma seiner Frau durchgeführt haben. Zurzeit steht das Ehepaar Mohren in Leipzig vor dem Gericht. Dort möchte man das Verfahren jedoch rapide abkürzen: ein eindeutiges Geständnis und eine Geldbuße von rund 380.000 Euro statt Gefängnis.

(Quelle: Spiegel) 11.9.2009

Reality-Show Schwindel

Frauen eingesperrt

Wie der Spiegel Online berichtet wurden neun junge Frauen zwei Monate in einer Villa in Istanbul festgehalten, in dem Glauben Teil einer Reality-Show á la "Big Brother" zu sein. In Wirklichkeit jedoch wurden Bilder und Videos der Frauen live im Internet übertragen. Dort konnte man sich die Damen in Bikinis, engen Shorts und Miniröcken anschauen und über seine Favoritin abstimmen. Die Frauen bemerkten den Betrug waren aber vertraglich gebunden und konnten nicht raus aus der Villa. Nachdem eine der Frauen ihre Mutter angerufen hatte, kam die Polizei und befreite die Opfer.

(Quelle: Spiegel) 11.9.2009

First Steps Awards 09

Preisträger 2009

in der Kategorie Kurzfilme:  AM ANDEREN ENDE Regie: Philipp Döring, Filmakademie Baden-Württemberg Ludwigsburg

in der Kategorie Spielfilme bis 60 Minuten: WAGs Regie: Joachim Dollhopf & Evi Goldbrunner, Hochschule für Film und Fernsehen "Konrad Wolf" Potsdam-Babelsberg

in der Kategorie Dokumentarfilme DIE MASSNAHME Regie: Maik Bialk, Filmakademie Baden-Württemberg Ludwigsburg

Der FIRST STEPS Commercial Award 2009 ging an: VERDISSIMA LINGERIE "CELEBRATE SENSUALITY" Regie: Alex Eslam & Hanna Maria Heidrich, Filmakademie Baden-Württemberg Ludwigsburg

Der FIRST STEPS Sonderpreis 2009 in der Kategorie Drehbuch geht an die Autorin KATHARINA KRESS für ihr Buch zu dem Film AM ANDEREN ENDE (Filmakademie Baden-Württemberg Ludwigsburg)

in der Kategorie Abendfüllende Spielfilme: SCHWERKRAFT
Regie: Maximilian Erlenwein, Deutsche Film- und Fernsehakademie Berlin

(Quelle: First Steps Award) 01.9.2009

 

August 2009

 

 Sony überlässt der Konkurrenz freie Bahn

Erscheinungsdatum für neue OLED - Fernseher Verschoben

Als Wegbereiter in Sachen Organic Light Emmiting Diodes , kurz OLED -Technik, galt der japanische Elektronikkonzern Sony.  Aus Kostengründen allerdings soll jetzt der Erscheinungstermin für die neuen Geräte auf nächstes Jahr verschoben worden sein, wie das "Wall Street Journal" berichtet. Damit gibt das Unternehmen seinen Konkurrenten Samsung und LG die Chance aufzuholen. Reizvoll an der neuen OLED - Technik sind der geringere Stromverbrauch, der hohe Kontrastreichtum und die Möglichkeit extrem flache Geräte herzustellen. Das zögerliche Verhalten von Sony, wird verständlich, wenn man sich die jüngsten Geschäftszahlen vor Augen führt.  Zuletzt hatte Sony im Fernsehgeschäft, einen Verlust von fast einer Milliarde € eingefahren, was in etwa der Hälfte des gesamten Verlusts  entspricht. mehr

(Quellen: www.fr-online.de) 19.08.2009

 Locarno 2009 - Preisträger stehen fest

Goldene Leoparden  vergeben

Das 62. Film Festival Locarno 2009 ging am Samstag, den 15. August mit der großen Preisverleihung zu Ende. Dabei wurde "She, a Chinese" von Xiolu Guo mit dem Goldenen Leoparden für den besten Film ausgezeichnet. Weitere Preise gingen unter Anderem für die beste Regie an Alexei Mizgirev für "Buben.Baraban", der ebenfalls den Spezialpreis der Jury gewann. Den Leopard für die beste Schauspielerin erhielt dieses Jahr Lotte Verbeek für ihre Rolle in dem Film "Nothing Personal" von Urszula Antoniak, die für das beste Erstlingswerk auch mit einer der begehrten Raubkatzen belohnt wurde. Antonis Kafetzopoulos, der in "Akadimia Platonos" von Filmemacher Filippos Tsitos die Rolle des Tabak-Ladenbesitzers Stavros spielte, durfte sich über die Auszeichnung als bester Schauspieler freuen.

(Quellen: www.pardo.ch) 17.08.2009

 Maziar Bahari seit über einem Monat in Haft

Schauprozess gegen iranischen Filmemacher

Die Leitungen der Filmfestivals DOK Leipzig und DOK.Fest München machen auf den anstehenden Schauprozess in Teheran aufmerksam, der gegen den Dokumentarfilmer und Journalisten Maziar Bahari geführt werden soll. Seit seiner Festnahme am 21 Juni durfte Bahari weder einen Anwalt noch seine Familie sehen. " Maziar Bahari ist eine wichtige Stimme des iranischen Dokumentarfilms. DOK Leipzig steht für Filme, die sich für den Frieden und die Würde des Menschen einsetzen", sagte der Festivaldirektor von DOK Leipzig, Claas Danielsen.   Die Leitungen der beiden deutschen Festivals unterstützen daher eine Petition des Internationalen Dokumentarfilmfestivals Amsterdam (IDFA), die sich an den Justizminister des Iran, Mahmoud Hashemi Shahroudi, richtet und die sofortige, bedingungslose Freilassung Baharis fordert. Diese Petition kann hier  eingesehen und unterzeichnet werden.

(Quellen: www.movie-college.de) 07.08.2009

Drehbuchautor Budd Schulberg 

Hollywood-Autor verstorben

Der Roman- und Drehbuchautor Budd Schulberg, der sowohl künstlerisch als auch politisch zeitlebens mehrfach für Kontroversen sorgte, verstarb am Mittwoch im Alter von 95 Jahren in seinem Haus auf Long Isalnd. Berühmt wurde er unter anderem für seinen Roman "Was treibt Sammy an?" und das oskarprämierte Drehbuch zum Klassiker "Die Faust im Nacken" mit Marlon Brando in der Hauptrolle. Außerdem war Schulberg eine der Treibenden Kräfte bei der Gründung der "Screen Writers Guild", einer gewerkschaftlichen Organisation von Hollywood-Autoren. Abseits des Filmgeschäfts engargierte er sich im Boxsport, was ihm die Aufnahme in die "International Boxing Hall of Fame" bescherte.

(Quellen: www.spiegel.de) 07.08.2009

Vetternwirtschaft beim NDR

Fernsehspiel-Chefin mit Phantomautoren

Recherchen der Süddeutschen Zeitung haben ein Netz von Ungereimtheiten in der Abrechnung und Auftragsvergabe beim NDR Fernsehspiel aufgedeckt. So hat die Leiterin des Fachbereichs Fernsehfilm, Doris Heinze der Süddeutschen Zeitung nach, ihren eigenen Mann oder auch ihre Agentin unter Pseudonym als Autoren beschäftigt und diverse Buchüberarbeitungen, die nicht erfolgten, abgerechnet. Einmal mehr scheinen die Abhängigkeiten der Produktionsfirmen, Regisseure und Autoren von Fernsehredakteuren zu einem unkontrollierbaren System der Gefälligkeiten geführt zu haben. In der Vergangenheit hatte die Süddeutsche Zeitung über ähnliche Vorkommnisse auch bei anderen Sendern berichtet.

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(Quelle: Süddeutsche Zeitung Online) 29.8.2009


Juli 2009

 

Urgestein des Dokumentarfilms 

Christian Bauer gestorben

Völlig überraschend und viel zu jung ist Christian Bauer, Münchner Dokumentarfilm-Produzent und Regisseur an einem Herzinfarkt gestorben. Große repräsentative Dokumentationen für arte, das ZDF oder den BR waren das Markenzeichen seiner Produktionsfirma Tangram Film. Erst vor Kurzem hatte Christian Bauer noch in der Süddeutschen Zeitung unter der Überschrift "Lizenz zum Verarmen" über das Verhältnis Fernsehen und freie Produzenten geklagt. Alle, die ihn kannten, werden ihn vermissen.

(Quellen: www.movie-college.de) 28.07.2009

Festivalstreik in Venedig 

Filmemacher drohen mit Boykott

Die ursprünglich versprochenen 200 Millionen Euro für Filmproduktionen hat Regierungschef Berlusconi aus Einsparungsgründen wieder gestrichen. Aus Protest wollen italienische Filmemacher den wichtigsten italienischen Festivals fernbleiben und natürlich auch keine Filme dort aufführen.

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(Quellen: www.diepresse.de) 16.07.2009

Pina Bausch 

Mit 69 Jahren gestorben

Ein unerwarteter, plötzlicher Tod, den vermutlich auch sie selbst nicht erahnt hat, riss die Neuerfinderin des Tanztheaters nur fünf Tage nachdem bei ihr Krebs diagnostiziert wurde, aus dem Leben. Ihr neuestes Stück hatte gerade erst vor zwei Wochen Premiere, einen Titel hatte es noch nicht.

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(Quellen: www.sueddeutsche.de) 01.07.2009

Neues ZDF Nachrichtenstudio

Am Zuschauer vorbei designed

Das Neue Studio des ZDF welches seit Kurzem in Betrieb ist, stößt auf wenig Gegenliebe bei den Zuschauern. Die Moderatoren verlieren sich relativ orientierungslos im futuristischen Design während hinter ihnen übergroße Animationen mit der Deutlichkeit von Senioren-Telefontasten tanzen. 30 Millionen Euro an Gebührengeldern soll das ZDF in diese Neugestaltung versenkt haben, gar nicht auszumalen, wie viele ambitionierte Independent-Filme damit hätten verwirklicht werden können...

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(Quelle: FAZ Online) 25.07.2009

Förderpreis deutscher Film

Überraschung durch mutige Entscheidung

Die Jury des Förderpreises hat Preise in zwei wichtigen Kategorien nicht vergeben. Für Regie und Drehbuch wurde der Preis ausgesetzt, weil die Jury die Qualität der zur Auswahl stehenden Filme als nicht repräsentativ für den deutschen Film empfanden. Dies führte zu heftigen Diskussionen unter denen, die sich Hoffnungen auf einen Preis gemacht haben. Zugleich ist es aber auch ein Zeichen, die Qualität bei derartigen Preisvergaben mehr in den Vordergrund zu stellen.

mehr dazu in unserem Festival-Bericht

(Quelle: BR Online) 01.07.2009

 

 

Juni 2009

 

Millionenstrafe für Hausfrau

Urteil wegen 24 illegalen Downloads

Da frohlockt die US-Medienindustrie,- ein Gericht im Bundesstaat Minnesota hat eine Mutter von vier Kindern wegen nachgewiesener illegaler Weitergabe von Musik zum Download, (24 Musiktitel) zu 1,9 Millionen Dollar Strafe verurteilt. Pro Titel, der 99 Cent gekostet hätte wurden 80.000 Dollar veranschlagt. Das werbeträchtige Urteil wird angefochten, die Frau will in Berufung gehen.

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(Quellen: www.spiegel.de) 19.06.2009

Versöhnung durch ein Bollywood Musical

Neuer Film zeigt das große Potential von Bollywood

Das indische Musical "Rab Ne Bana Di Jodi" (2008) von Aditya Chopra erscheint nun unter dem deutschen Titel "Ein göttliches Paar" als DVD. Der neue indische Schmachtfetzen ist noch eher unbekannt, da der Filmstart in der vergangenen Weihnachtszeit war. Der Superstar Shah Rukh Khan spielt eine Doppelrolle. Dieser Film ist für den Regisseur nicht von unwesentlicher Bedeutung, durch diesen kann er aus dem Schatten des berühmten Vaters Yash Chopra und Bruders heraus treten. Wie so oft geht es um Liebe, Schmerz, viel Musik und Tanz, ein farbenfrohes Spektakel.

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(Quellen: www.faz.net) 17.06.2009

BBC spart massiv ein

Gehälter der Spitzenverdiener werden um 40% gekürzt

Die BBC zahlt Nachrichten-Stars durchaus 500.000 Britische Pfund im Jahr und einem Showmaster auch 5-6 Millionen. Damit ist jetzt angesichts der Finanzkrise des Senders Schluss, die BBC muss 2 Milliarden Pfund einsparen, hat in den letzten vier Jahren bereits 4200 Mitarbeiter entlassen, 1200 weitere sollen folgen. Spitzenverdiener werden künftig 40 % weniger Gage erhalten. 

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(Quellen: www.Sueddeutsche.de) 09.06.2009

Donald Duck wird 75

Donald der Pechvogel aller Pechvögel feiert Geburtstag

Donald Duck der Pechvogel aller Pechvögel feiert seinen 75. Geburtstag. Vor 75 Jahren erblickte die bekannteste Ente, dich sich durch ihre Faulheit auszeichnet, die Welt. Erstmals tauchte Donald Duck in einem Disney Buch auf, allerdings noch nicht in seiner heutigen Gestalt. Die verdankte er dem Zeichner Carl Barks. In den USA, das eigentliche Geburtsland Donalds ist er heute allerdings nicht mehr erwünscht. Der US - Verlag Gemstone kündigte den Vertrag mit den Disneys Studios. Das angekündigte Buch und die Gesamtausgabe werden auch nicht mehr erscheinen. Über die Hintergründe ist bisher nichts bekannt. Das Donald Duck in den USA nicht mehr erscheinen soll, ist zwar traurig doch in Europa findet der Erpel sein Exil.

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(Quellen: www.berlinonline.de) 09.06.2009

Kamerapreis für Contergan

David Slama erhält Ehrenkamera 

David Slama ist zum Ehrenkameramann bei der diesjährigen Verleihung des Deutschen Kamerapreises in Köln gekürt worden. Unter anderem führte er die Kamera bei mehreren Filmen Adolf Winkelmanns und jüngst bei dem noch nicht gesendeten und kontrovers diskutierten Film "Contergan - Eine einzige Tablette". Zu den weiteren Gewinnern unter den dreizehn Kameramänner und Cutter, die beim 17. Deutschen Kamerapreis ausgezeichnet wurden, gehören Tomas Erhart für den Fernsehzweiteiler "Die Mauer - Berlin 61" und Theo Birkens für den Spielfilm "Der Liebeswunsch" als beste Kamera des Kinofilms.

(Quelle: Berliner Morgenpost)  18.06.2007

Endspurt für Kurzfilmfestival

MUNICH INTERNATIONAL short film festival

Als eines von mehreren Kurzfilmfestivals in München hat sich MUNICH INTERNATIONAL just die letzten Tage vor dem großen Münchner Filmfest ausgewählt um eine Woche lang im Münchner Gloria-Palast internationale Kurzfilmprogramme zu zeigen.  Angereichert wird das Programm auch durch einzelne Workshops, etwa mit dem Filmkomponisten Matthias Hornschuh. Das Festival endet am Mittwoch, den 24. Juni.

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(Quelle: Munich International) 22.6.2009

Schwierige Zeiten für RTL Doku-Soap

"Erwachsen auf Probe" ohne Werbeindustrie

Werbetreibende Unternehmen schauen sehr genau auf das Umfeld, in welchem ihre Produkte im Fernsehen beworben werden. In dem Format werden Jugendliche mit Babys und Kleinkindern zusammengebracht, ein Vorgehen, welches von Familienorganisationen mit großen Vorbehalten betrachtet wird. So hat der Verein Verantwortung für die Familie e.V. Strafanzeige gegen die Sendung gestellt. Inzwischen haben elf Firmen ihre Werbespots aus dem Umfeld der Sendung zurückgezogen.

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(Quelle: www.spiegel.de) 18.6.2009

"Fix & Foxi" haben ausgefuchst

Die Comic - Figuren "Fix & Foxi" werden eingestellt

Die bekanntesten deutschen Füchse wurden über 50 Jahre alt. Jetzt ist das Ende für das einstige Erfolgsheft gekommen, es wird wieder einmal eingestellt. Der Herausgeber, der Hamburger Kleinverlag Tigerpress ist pleite und musste Insolvenz anmelden. Dieser hatte erst 2005 nach einer 10 jährigen Pause das Magazin wiederbelebt. Doch die Auflage hat sich innerhalb eines Jahres stark verringert. Ob die Rechteinhaberin Alexandra Kauka, Witwe des verstorbenen Erfinders Rolf Kauka, die Rechte erneut vergibt und einen neuen Verlag findet, ist derzeit noch offen.

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(Quelle: www.spiegel.de) 16.6.2009

WDR muss zum 1. Juni Internet - Angebot einschränken

Neues Gesetz wurde erlassen

Der Westdeutsche Rundfunk muss aufgrund neuer gesetzlicher Regelungen, die zum 1. Juni erlassen wurden, sein Internetangebot erheblich einschränken. Unter anderem ist das aktuelle Video - Angebot des WDR nur noch sieben Tage im Netz abrufbar, andere Sendungen sogar nur 24 Stunden lang, dies beinhalten die neue Vorschriften des Rundfunkvertrages. Zudem gibt es eine Negativliste, die eine Reihe von Verboten ausspricht. Auch das ZDF teilte bereits mit, das Internetangebot bis zum Jahresende um 80% zu reduzieren.

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(Quelle: www.fr-online.de) 02.6.2009

Münchner Filmfest 2008

Das Programm wurde am Donnerstag veröffentlicht. 

Von nun an besteht die Möglichkeit, eine Vorauswahl unter den vielen Filmen zu treffen, die dieses Jahr auf dem Filmfest München zu sehen sind. Infos unter:

(Quelle: http://www.filmfest-muenchen.de/rc/ffm_de/home/)  06.06.2008

 

Mai 2009

 

Filmfestival Cannes

Die begehrten Preise wurden verliehen

Der Gewinner des Abends war Michael Haneke, der mit seinem schwarz-weiß Film "Das weiße Band" die Goldene Palme gewann. Bester Hauptdarsteller ist in diesem Jahr Christoph Waltz, der den Preis für seine Rolle in "Inglourious Basterds" erhielt. Charlotte Gainsbourg wurde für ihre Rolle in Lars von Triers Film "Antichrist" ausgezeichnet.

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(Quellen: www.spiegel.de) 25.05.2009

Künstler sind jetzt besser abgesichert

Ein neues Gesetz wurde verabschiedet

Danach können kurzfristig beschäftigte Schauspieler und andere Arbeitnehmer der Film- und Fernsehbranche in Zukunft leichter Arbeitslosengeld I beziehen. Dazu reicht nun eine Beschäftigung von sechs Monaten aus. Das Gesetz ist auf drei Jahre befristet.

 mehr

(Quellen: www.berlinonline.de) 22.05.2009

Studenten-Oscar geht nach Schweden

Per Hanefjord überzeugte mit "Elkland"

Dieses Jahr ging Deutschland bei dem Studenten-Oscar leer aus. Es gab Einsendungen von 57 Teilnehmern aus 39 Ländern.

 mehr

(Quellen: www.zeit.de) 19.05.2009

Kritik an Förderpraxis

Bund der Steuerzahler kritisiert DFFF

Projekte wie " Inglourious  Basterds" mit 6,8 Millionen Euro zu fördern sei inakzeptabel. Schließlich sei dies ein Projekt mit Stars wie Quentin Tarantino und Brad Pitt und müsse daher nicht mit Steuerzahlermillionen unterstützt werden.

 mehr

(Quellen: www.fr-online.de) 15.05.2009

Verleihung des 1. Basler Filmpreis

Zum ersten mal wurde dieser Preis verliehen

Den Preis für den besten Langfilm gewann "No More Smoke Signals" von Fanny Bräuning. Als bester Kurzfilm wurde "In You Room" von Sonja Feldmeier prämiert. 

 mehr

(Quellen: www.sennhausersfilmblog.ch) 11.05.2009

BR - Team wurde bei Dreharbeiten verschüttet

BR - Team wurde von Lawine begraben

Bei den Dreharbeiten zu der BR - Bergsteigersendung "Bergauf - Bergab" wurden am Samstagnachmittag der Kameramann Sepp Wörmann und 2 weitere Teammitglieder durch eine Lawine 100 Meter weit mit in die Tiefe gerissen und verschüttet. Dank schneller Ortung konnten die 3 Verschütteten durch ihre Begleiter freigeschaufelt und somit gerettet werden. Verletzt wurde keiner dabei, trotzdem wurden sie vorsichtshalber ins Krankenhhaus geflogen und trugen einen großen Schrecken davon. 

 mehr

(Quellen: www.abendzeitung.de) 05.05.2009

Barbara Rudnik ist gestorben

Die Schauspielerin erlag Krebsleiden

Sie spielte in zahlreichen Filmen und Fernsehproduktionen stets die Unterkühlte Schöne, strahlte Unberührbarkeit aus, selbst als man ihr die Spuren ihrer Krankheit und der Chemotherapie ansah. Am Morgen des 23. Mai starb sie an ihrer Krankheit.

mehr

(Quelle: spiegel online) 23.5.2009

Monica Bleibtreu ist gestorben

Die Schauspielerin verstarb in Hamburg

Nach langer Krankheit starb die 65-Jährige in der Nacht zum Donnerstag. Sie litt schon länger an Krebs. 
Monica Bleibtreu entstammt einer Schauspielfamilie und hat große Rollen sowie am Theater als auch beim Film gespielt. Für die Rolle der 80-Jährigen Klavierlehrerin in "Vier Minuten" war Monica Bleibtreu 2007 mit dem Deutschen Filmpreis als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet worden

mehr

(Quelle: www.tagesschau.de) 15.5.2009

Eröffnung der Filmfestspiele in Cannes 2009

Zum Auftakt in Cannes

Auf dem Filmfestival wird kein einziger deutscher Film gezeigt. Trotzdem gibt es deutsche Visionen aber nur wegen dem Geld. Zudem gibt es genug Werbung für den neuen Film "Inglorious Bastards" von Quentin Tarantino, in dem Till Schwieger nur einer der deutschen Darsteller ist. In dem Film geht es um jüdisch - amerikanischer Soldaten, die gezielte Vergeltungsschläge gegen die Deutschen ausführen sollen. Aber auch die Filme von Michael Haneke und Lars von Trier haben ebenfalls viel mit Deutschland zu tun. Das Ganze wirkt fast wie eine Art Schwerpunkt in diesem Jahr. Zum einen drehte Haneke in einem winzigen Dorf in Brandenburg und zum anderen nutzte Lars von den Trier den Mythos des deutschen Waldes. Jetzt ist die Frage berechtigt, woher diese internationale Faszination fürs Deutsche kommt. Die Antwort ist etwas unangenehm. Der Filmförderfonds des Bundes zahlt seit Anfang 2007 16% Prozent des Budgets, wenn der Film in Deutschland gedreht wird. Aber auch Stoffe aus dem "deutschen Kulturkreis" behandelt werden oder "Motive, die Deutschland zugeordnet werden können" im Film vorkommen.

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(Quelle: www.sueddeutsche.de) 13.5.2009

Schauspielerin im Hungerstreik

Durch YouTube erfährt es die ganze Welt

Die Schauspielerin und Aktionistin Mia Farrow befindet sich seit zehn Tagen im Hungerstreik, um auf das Krisengebiet des sudanesischen Darfur und das Elend in den Flüchtlingslagern aufmerksam zu machen. Wie es ihr dabei ergeht, können alle auf dem Videoportal YouTube sehen, dort erzählt sie es in ihrem eigenen Videoblog. Ihre Aktion hat es sogar schon in die CNN - Show von Larry King geschafft. Das Ganze ist sehr rational durchdacht. Sie hat nicht die Absicht sich zu Tode zu hungern, sie möchte schauen wie lange sie durchhält. Es gibt ein klar definiertes Ziel: Die Durchsetzung der Forderung an den Sudan, die aus dem Land verbannten Hilfsorganisationen wiederzuzulassen, ohne die mehr als eine Million Menschen nicht überleben können. 

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(Quelle: www.sueddeutsche.de) 7.5.2009

Discovery Campus e.V. hat einen neuen Namen

Discovery Campus e.V. heißt nun Documentary Campus

Ziel von Documentary Campus ist es, Autoren, Regisseure, Produzenten und Redakteure im Dokumentarfilmbereich an den internationalen Markt für Non-Fiction Programme heranzuführen

und konkurrenzfähig zu machen.
Neu ist z.B. die
Dokumentarfilm- Community "reelisor", die 2008 mit Hilfe des EU MEDIA Programms ins Leben gerufen wurde.

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(Quelle: Documentary Campus) 4.5.2009

Interview mit Roger Deakins

Der Kameramann von "The Assasination of Jesse James" und "No Country For Old Men" über seine Arbeit an diesen Filmen

Zwar nicht mehr ganz aktuell, aber trotzdem nach wie vor interessant ist ein Interview, das die amerikanische Zeitung ASC mit dem bekannten Kameramann Roger Deakins führte. In jenem geht es um die beiden Filme "The Assasination of Jesse James" und "No Country For Old Men".  

(Quelle: www.ascmag.com)  29.05.2008

Preisverleihung in Cannes

Die Goldene Palme geht an "Entre les murs"

Ein französischer Film gewinnt die Goldene Palme. 21 Jahre lang sind die Franzosen leer ausgegangen. Gestern Abend bekam Laurent Cantet die begehrte Trophäe für seinen Film "Entre les murs". Die Doku-Fiktion schildert die Probleme einer Pariser Schule vorwiegend mit Laiendarstellern. 

Der Großen Preis der Jury wurde dem Italiener Matteo Garrone für seinen Anti-Maffia Film "Gomorra" verliehen. Den Preis der Jury bekam ebenfalls ein italienischer Film, "Il Divo" von Paolo Sorentino. Nuri Bilge Ceylan aus der Türkei nahm den Regiepreis für seinen Film "Üc Maymun" zu deutsch "Die drei Affen" entgegen.

Als beste Schauspielerin brillierte Sandra Corveloni in "Linha de passe". Die beste männliche schauspielerische Leistung erbrachte in den Augen der Jury Benicios Del Toro in seiner Rolle in  "Che" von Steven Soderbergh. 

Der Spezialpreis für ein Lebenswerk wurde gleich zweimal verliehen: Sowohl die französische Schauspielerin Catherine Deneuve als auch der amerikanische Schauspieler/Regisseur Clint Eastwood können sich über die Auszeichnung freuen.

Als bestes Drehbuch wurde "Le silence de Lorna" von den Belgiern Jean-Pierre und Luc Dardenne gekürt. 

Ganz leer ging der deutsche Film allerdings nicht aus. Mit "Wolke 9" konnte Andreas Dresen den Sympathiepreis der Jury mit seiner ungewöhnlichen Liebesgeschichte erlangen. 

Die Jury hat sich also an ihre Ankündigung gehalten die Preise vorwiegend an jene Filmemacher zu  vergeben, die sich "ihrer Zeit besonders bewusst seien". 

(Quelle: Süddeutsche Zeitung)  26.05.2008

 

April 2009

 

"Sehsüchte" 2009

Das 38. Studentenfilmfestival ist in Potsdam zu Ende gegangen

Der Hauptpreis ging an den mexikanischen Film "La canción de los niños muertos" von  David Pueblos. Von Andreas Dresen wurde ein kurzer Stummfilm, "Hofpause" einer seiner Studentenfilme gezeigt. Die höchst dotierte Auszeichnung, der Produzentenpreis wurde an Regisseurin Stephanie Blum mit "Sores & Sîrîn" verliehen. Steffen Düvel erhielt für seinen Dokumentarfilm »Unter Nachbarn« den Preis gegen Ausgrenzung. In dem  Film geht es um die Erinnerungen der Opfer des Genozid in Ruanda. Der Hauptpreis in der Kategorie "Dokfilm" ging an "Goleshovo" von Ilian Metev.

(Quelle: Junge Welt) 28.4.2009

VW verlängert den Vertrag mit der Berlinale nicht

Berlinale verliert Hauptsponsor VW

Der Vertrag zwischen VW und der Berlinale ist dieses Jahr ausgelaufen und wird auch nicht verlängert. Damit verliert das renommierteste deutsche Filmfestival einen der drei wichtigsten Hauptsponsoren neben dem TV - Sender ZDF und dem Kosmetikkonzern L'Oreal. Die kommenden Berliner Filmfestspiele 2010 werden demnach ohne den Autokonzern stattfinden. Volkswagen war unter anderem Partner des Talent - Campus und übernahm insgesamt sieben mal den Transport der Stars und Sternchen quer durch Berlin und an den Roten Teppich. 

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(Quellen: www.abendblatt.de) 29.04.2009

 

März 2009

 

Remake von "True Grit"

Coen-Brüder kehren zum Western zurück

Die Coen-Brüder planen, den Film "True Grit" (1969), neu zu verfilmen. In dem Film geht es um ein 14-jähriges Mädchen, welches mit einem alten Marshall und einem Texas Ranger aufbricht, um den Mörder ihres Vaters zu finden. Im Original spielte John Wayne die Rolle des vom Leben niedergerungenen Gesetzeshüters. Für seine Darbietung erhielt er damals den Oscar als bester Hauptdarsteller. In ihrer Neuauflage wollen die Coen-Brüder die Geschichte nunmehr aus der Sicht des Mädchens erzählen, womit sie sich der Vorlage der Geschichte, dem Roman "True Grit" (1968) von Charles Portis, annähern.   mehr

(Quellen: www.cinemablend.com) 23.03.2009

Filmrechte für "Rex Mundi" erworben

Infinitum Nihil plant Verfilmung des Comics 

Infinitum Nihil, die Produktionsfirma von Johnny Depp, hat die Filmrechte des bekannten Comics "Rex Mundi" gekauft. Die Geschichte des Autoren- und Zeichner-Duos Arvid Nelson und Eric Johnson beschreibt ein fiktives Europa in den dreißiger Jahren, welches eine Mischung aus tatsächlicher Zeit und Mittelalter darstellt. Mit der Umarbeitung des Comics zum Drehbuch wurde Jim Uhls, Autor von "Fight Club" beauftragt.   mehr

(Quellen: www.zeit.de) 19.03.2009

Fans verreißen Preview von Harry Potter

Zu sentimental, zu viele Änderungen

Zuschauer äußerten sich über ein Test-Screening des neuen Harry Potter-Films im letzten Jahr in Chicago überwiegend sehr wütend. Der Film beginne sehr spannend und schnell, verwandele sich jedoch dann in eine Romanze, die die verschiedenen beginnenden, laufenden und endenden Liebschaften der einzelnen Charaktere in den Mittelpunkt stelle. Einige Charaktere wie Rufus Scrimgeour, Fleur Delaceure und die Weasley-Zwillinge Fred und George tauchten überhaupt nicht auf. Der Tod von Dumbledore am Ende berühre nicht und der Kampf zwischen den Todessern und den Schülern Hogwarts beziehungsweise dem Orden des Phoenix am Ende käme nicht vor. Auch erwarte man vergebens ein Begräbnis Dumbledores. Am Ende aller Vorwürfe sprachen die enttäuschten Zuschauer die Hoffnung aus, dass der Film bis zu seinem Erscheinen im Sommer 2009 noch einige Änderungen erfahre.    mehr 

(Quelle: www.guardian.co.uk, www.aintitcool.com) 20.3.2009

Filmpreise für Frauen

Dortmunder Preis für Bildgestalterinnen

Die diesjährigen Preisträgerinnen sind:

"1,2,3", Deutschland 2008, Kurzspielfilm, 35 mm/Digi Beta, Farbe, 15’, Regie und Buch: Siobhan Jackson, Bildgestaltung: Susanne Kurz

"BADETAG" Deutschland 2007, Kurzspielfilm, 35 mm, Farbe, 17’ Regie und Buch: Philipp Batereau 
Bildgestaltung: Marlen Schlawin

"DER DIE DAS", Deutschland 2008, Dokumentarfilm, Digi Beta, Farbe, 92’ Regie und Buch: Sophie Narr Bildgestaltung Anne Misselwitz

"AUF DER WALZ", Deutschland 2008, Dokumentarfilm, Digi Beta, Farbe, 76’, Regie, Buch und Bildgestaltung: Julia Daschner

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(Quelle: Frauenfilmfestival/Dortmund-Köln) 15.3.2009

Der Schweizer Filmpreis wurde verliehen

Der Quartz wurde am 7. März vergeben

"Home" von Ursula Meier erhielt gleich drei Preise: für den besten Spielfilm, das beste Drehbuch und bestes schauspielerisches Nachwuchstalent. Den Kurzfilmpreis gewann "Un dia y nada" von Lorenz Merz. Die Veranstaltung selbst war wohl eher ernüchternd.  mehr 

(Quelle: www.sennhausersfilmblog.ch.) 7.3.2009

Verleihung des César

Auch bei der César-Verleihung gab es Preisregen

"Séraphine", ein Film über die bekannte Malerin Seraphine de Senlis, gewann gleich sieben Trophäen. Beste Hauptdarstellerin wurde Yolande Moreau. Den Preis für den besten Schauspieler gewann Vincent Cassel für seine Darstellung in "Mesrine". Dieser Film war zwar Favorit, holte jedoch nur drei Preise. "Willkommen bei den Sch´tis" ging leider leer aus.

(Quellen: www.wienerzeitung.at) 02.03.2009

 

Februar 2009

 

Uwe Boll wird ausgezeichnet

Preis für schlechtestes Lebenswerk geht an deutschen Regisseur

Am Sonnabend werden die Goldenen Himbeeren vergeben. Uwe Boll, wird dabei die Auszeichnung für das schlechteste Lebenswerk erhalten, welches zu einem großen Teil aus den Verfilmungen verschiedener Videospiele besteht. Boll trägt die "Ehrung" mit Fassung. Bisher war er zwar oft nominiert gewesen, hatte jedoch nie eine der Goldenen Himbeeren mit nach Hause nehmen können. 

(Quellen: www.fr-online.de) 20.02.2009

Slumdog Millionär ist der Gewinner des Abends

Kate Winslet und Sean Penn werden als beste Darsteller geehrt

"Slumdog Millionär" des britischen Regisseurs Danny Boyle hat bei den diesjährigen Oscarverleihungen 8 von 24 Auszeichnungen erhalten, darunter jene für den besten Film, die beste Kamera, die beste Regie und die beste Musik. Als beste Hauptdarstellerin wurde Kate Winslet für ihre Rolle in "Der Vorleser" geehrt. Sean Penn wurde für seine Schauspielleistung im Film "Milk" als bester Darsteller ausgezeichnet. Den Oscar für den besten nichtenglischsprachigen Film erhielt "Departures" des japanischen Regisseurs Yojiro Takita.   mehr 

(Quelle: www.welt.de.) 23.2.2009

Fokus des Robin Hood-Films hat sich verschoben

Neuer Titel und neues Konzept

Wie Ridley Scott in einem Interview mit MTV verlauten ließ, wird sein neuer Film nicht "Nottingham" heißen, sondern wahrscheinlich schlicht und einfach  "Robin Hood". Anlaß dieser Änderung ist, dass der Sheriff von Nottingham nun doch keine so große Rolle spielt, wie bisher angenommen wurde. Russel Crowe wird somit einzig Robin Hood verkörpern und nicht in einer Doppelrolle auftreten.  mehr 

(Quelle: www.cinemablend.com.) 19.2.2009

Der Goldene und die Silbernen Bären sind vergeben

Hauptpreis geht an peruanische Regisseurin

"Milch des Leids" ist der Gewinner des Goldenen Bären. der peruanische Film über den Guerillakrieg zwischen Maoisten und der Regierung, der in dem Land 12 Jahre lang tobte. Außer dem Goldenen Bären wurden drei weitere Preise an Filme aus Südamerika verliehen: Der "Große Preis der Jury", der "Alfred-Bauer-Preis " sowie der Preis für den besten Erstlingsfilm gingen alle an "Gigante" des uruguayischen Regisseurs Adrián Biniez. Allerdings mußte er sich den Preis in den beiden ersteren Kategorien mit jeweils einem anderen Film teilen. Der "Große Preis der Jury" wurde außerdem an "Alle anderen" von Maren Ade und der "Alfred-Bauer-Preis" an "Tatarek" von Andrzej Wajda vergeben. Den Silberneren Bären für die beste Darstellerin erhielt Birgit Minichmayr für ihre Rolle im Film  „Alle anderen“. Den Silberneren Bären für den besten Darsteller nahm Sotigui Kouyaté ( „London River") entgegen. Über den Silberneren Bären für die beste Regie durfte sich Asghar Farhadi für „Darbareye Elly“ freuen. Der Silberne Bär für eine herausragende künstlerische Leistung ging an Gábor Erdélyi und Tamás Székely für das Sounddesign in „Katalin Varga“. Und der Silberne Bär für das beste Drehbuch ging an Oren Moverman und Alessandro Camon für „The Messenger“. 

(Quellen: www.spiegel.de) 16.02.2009

 

Januar 2009

 

Kampf gegen Windmühlen?

Terry Gilliam gibt nicht auf

Nach dem vor einigen Jahren gescheiterten Versuch, den "Don Quijote" zu verfilmen, spielt der britische Regisseur Terry Gilliam offenbar wieder beziehungsweise noch immer mit dem Gedanken, den Film zu drehen. Wie er Empire Online verriet, arbeite er zusammen mit Autor Tony Crisoni am Drehbuch der Geschichte. Sein erster Versuch, "Don Quijote" auf die Leinwand zu übertragen, mißlang auf spektakuläre Weise. Nach finanziellen Problemen und vielen Widrigkeiten wurden die Kulissen in Spanien von einer Überschwemmung hinweggespült, Hauptdarsteller Jean Rochefort mußte ins Krankenhaus und Johnny Depp hatte keine Zeit, auf dessen Genesung zu warten. 

(Quellen: www.cinemablend.com) 19.01.2009

Verfälschung durchgewinkt

Ponto-Witwe unterliegt vor Gericht

Nein, einen Bader-Meinhof- Komplex wird Produzent Bernd Eichinger sicher nicht haben, auch nicht nach dem verlorenen Golden-Globe Rennen. Einen mindestens ebenso wichtigen Sieg errang die Produktion vor Gericht. Die Witwe des von RAF Terroristen ermordeten Jürgen Ponto hatte gegen in dem Constantin-Spektakel falsch dargestellte Szenen geklagt. Das Gericht befand die künstlerische Freiheit für höherrangig, was etwas verwundert, bei einem Film der ausdrücklich für sich reklamiert, besonders authentisch zu sein.  

(Quellen: www.nzz.de) 12.01.2009

Erschwerte Bedingungen für Filmaufnahmen mit Kindern in Berlin

Keine Befreiung mehr vom Unterricht

Wer künftig einen Film mit Kindern aus Berlin drehen möchte, steht nach Plänen der Berliner Senatsverwaltung für Bildung, Wissenschaft und Forschung vor einem großen Problem. Bisher konnten Kinder bei entsprechender Leistung jener in der Schule vom Unterricht befreit werden, doch dies soll sich nun ändern. In den neuen "Ausführungsvorschriften über Beurlaubung und Befreiung vom Unterricht" wird das ausdrücklich untersagt, was sowohl für Filmproduktionen als auch für jüngere Schauspielinteressierte eine große Einschränkung darstellt.   mehr 

(Quelle: www.kino-zeit.de) 28.1.2009

Verleihung der bayerischen Filmpreise

"Pierrots" wurden zum 30. Mal vergeben

Am Freitagabend wurden die bayerischen Filmpreise im neu renovierten Cuvilliés-Theater verliehen. Geehrt wurde unter anderem Caroline Link für die beste Regie ("Im Winter ein Jahr"), Bernd Eichinger für die Produktion von "Der Baader Meinhof Komplex"  und Michael Hammon für die beste Kamera ("Wolke 9"). Eine vollständige Liste der Preisträger finden Sie hier. 

(Quelle: www.stern.de) 19.1.2009

 

 

 
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