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Was uns 2012 alles erwartet


Vielleicht segnet uns am 21.12.2012 das Zeitliche, wenn die Welt, wie ja mittlerweile wissenschaftlich bewiesen ist, mit lautem Knall untergeht. Doch zuvor erwarten uns in diesem Jahr noch viel mehr Knaller und interessante Entwicklungen die die Filmbranche für uns im petto hat. Die Entwicklung in eben dieser Branche schreitet heutzutage unglaublich schnell voran. Um in den Anfängen dieses Jahres schon einen kleinen Überblick zu bekommen, was uns bevorsteht und wie die Trends weitergehen wurde diese kleine Liste zusammengestellt. Sie Umfasst ein paar Blockbuster, die die Fans schon seit einiger Zeit nicht mehr ruhig auf den Stühlen sitzen lässt, sowie kommende Veröffentlichungen im (V)DSLR-Bereich, bei dem Independent-Filmemacher-Herzen höher schlagen und Profi-Kameras, von denen eben diese nur träumen können. Außerdem wurde eine Ablöse für die seit etlichen Jahren eingesetzten 24 Bilder pro Sekunde versprochen. Den Anfang macht da Peter Jackson, der bekannt gab, seinen Film mit 48 FPS in die Kinos zu bringen. Auch in Sachen 4K und 3D macht sich so einiges auf dem (Consumer-)Markt.

Blockbuster 2012

Klar, das Jahr bietet mehr als nur 3 Blockbuster, aber dies sind Filme die schon sehnsüchtig erwartet werden, von denen teilweise vor Jahren erste Gerüchte aufkamen und die es dann endlich 2012 auf die große Leinwand schaffen.

The Hobbit

Schon während der dritte Teil von Herr der Ringe noch im Kino lief, kamen erste Gerüchte um eine mögliche Verfilmung des Romans "The Hobbit" auf. Im Laufe der Zeit verdichteten sich diese und schließlich wurde ein erster Starttermin für die Dreharbeiten an dem Film bekannt gegeben. Zu aller Freude übernimmt Peter Jackson die Regie, der ebenfalls für die "Herr der Ringe"-Trilogie verantwortlich war. Aber auch der Rest der Crew beinhaltet sehr erfahrene Mitglieder, die schon teilweise bei den Trilogie über Mittelerde mitgewirkt haben, wie zum Beispiel Andrew Lesnie der bei "The Hobbit" wieder als DoP mit an Bord ist.
Mit einer Facebook Seite, einem Blog sowie diversen On-Set Videos versucht Peter Jackson den Hunger der etlichen treuen Fans etwas zu stillen. Diese müssen sich noch bis zum 13. Dezember in Geduld üben, denn dann erst läuft der Streifen in den (Deutschen) Kinos. In Amerika startet er sogar erst einen Tag später am 14. Dezember.
Peter Jacksons neues Mammut-Projekt, welches mit 30 RED-Epics in 3D gedreht wird (insgesamt sind 48 am Set, also 18 Back-Up Kameras!) wird erstmals in 48 Frames per Second gedreht. Peter Jackson verspricht sich dadurch ein wesentlich sanfteres Bild als noch mit 24 FPS und sieht darin die Zukunft des Kinos. Wer mehr über die Entstehung des Filmes wissen will, dem kann ich die Online-Videos nur ans Herz legen. Diese verkürzen die lange Wartezeit auf einen der heiß-ersehntesten Filme dieses Jahres. Teil zwei von "The Hobbit" ist für Ende 2013 geplant.

Dark Knight Rises

Mit "Dark Knight Rises" beendet Christopher Nolan seine grandiose Batman-Trilogie. Neben Sam Raimi ist er damit der zweite Regisseur, der bei einer Superhelden-Trilogie bei allen Teilen Regie führte und zusätzlich drehte er als einziger eine komplette Batman-Trilogie selbst.
Christopher Nolan entschied sich gegen den Einsatz von 3D: "but has instead stated that he intends to focus on improving image quality and scale using the IMAX format." (Quelle: Wikipedia)
Die Bereits erschienen Trailer und Bilder zum Film steigern die Erwartungen und machen die Fans jetzt schon unruhig. Diese müssen sich aber nur noch knapp ein halbes Jahr gedulden, denn am 20 Juli läuft "Dark Knight Rises" offiziell in Amerika an und 6 Tage später dann auch bei uns. Für Fans von Christopher Nolan und Hauptdarsteller Christian Bale, sowie deren Werke ist dieser Film auf jeden Fall ein Muss und sicherlich eines der Highlights 2012.

Prometheus

In diesem Jahr kehrt Ridley Scott zu einem Genre zurück, dass er damals so revolutioniert hatte. Ein fünfter Alien-Teil war lange im Gespräch, sehr lange, über Zehn Jahre lang tummelten sich immer wieder neue Gerüchte darum. Auch Ridley Scott gab schon früh bekannt, dass er nicht abgeneigt wäre. Mit der Zeit entwickelte sich das Gerücht zu einem Projekt. Doch leider kam es zu Meinungsverschiedenheiten zwischen Scott und dem Studio, sodass aus dem Anfangs geplanten Prequel so leider nichts wurde. Laut Ridley Scott spielt "Prometheus" zwar in dem Alien-Universum, habe jedoch keine direkte Verknüpfung zu den bekannten "Alien"-Filmen.
Trotzdem können wir mit Spannung den 9. August erwarten, denn dann startet Ridley Scotts "Prometheus" bei uns in den Lichtspielhäusern.


Dies waren nur drei von vielen weiteren sehr Interessanten Filmbeiträge, die uns 2012 serviert werden. Schon jetzt sind viele Hochkarätige Projekte in Sichtweite welche uns nicht mehr aus dem Kinosessel lassen und viele weitere werden noch dazu kommen. Hier noch ein paar weitere Spektakel die man nicht verpassen sollte:
Django Unchained von Quentin Tarantino 27. Dezember
James Bond Skyfall von Sam Mendes 1. November
MIB 3 von Barry Sonnenfeld 24. Mai
The Amazing Spider-Man von Marc Webb 3. Juli
Expendables 2 Simon West 30. August
Marvel´s The Avengers von Joss Whedon 26. April

VDSLR

Vor allem bei Independent-Filmern haben Digitalen Spiegel-Reflex Kameras schon seit geraumer Zeit ihre feste Position erlangt. Gerade der große Sensor, des damit einhergehenden "Hollywood-Looks" der Bilder, sowie der niedrige Preis war einer der Auslöser der DSLR-Euphorie, die bis heute Anhält und derer sich auch die Branche anpasste. Viele Firmen stiegen auf den Zug auf und bieten inzwischen unzählige Zusatzteile wie DSLR-Rigs, -Viewfinders, Audiolösungen et cetera an, die die Dreharbeiten mit den Kameras erleichtern sollen. Schließlich ist die Video-Funktion der Kameras bis dato immer noch "nur" ein Zusatzfeature, die eigentliche Auslegung der Kameras ist nach wie vor die Still-Photographie.
Doch auch die Kamerahersteller reagierten. So kündigten schon Canon und Nikon für das Jahr 2012 spezielle Video-DSLRs an.

Nikon 4D

Den Anfang macht Nikon mit der neuen "Multimedia DSLR" mit Vollformat-Sensor, welche für Ende Februar für den Preis von 5999,95 US Dollar angekündigt ist. Die 16MP Kamera bietet unter anderem die Möglichkeit in 1080p 30/25/24 und 720p 60/50/30/25 Aufzuzeichnen. Gespeichert wird das Ganze im H.264 AVC Codec, der leider maximal 24Mbps zulässt. Das sollte aber keinen mehr stören, denn die größte Verbesserung, die die 4D bietet, ist eine komplett unkomprimierte Full-HD Datenausgabe via HDMI-Port. Gleichzeitig ist dazu noch ein Live-View auf dem LC-Display möglich. Weiterhin bietet die 4D diverse Aufzeichnungsmöglichkeiten im Bezug auf die dazu verwendete Sensorgröße:
Ohne Crop im FX-Format Mode, mit 1,5-fachen Crop im DX-Mode oder mit 2,7-fachen Crop jeweils im 16:9 Format.

 

Canons 4K-DSLR


Im November kündigte Canon im Zuge der Veröffentlichung ihrer C300, und den damit verbundenen Eintritt in die Welt der Digitalen Videokameras, eine neue DSLR an, bei derer es möglich sein soll, Videos mit einer Auflösung in 4K 24p aufzuzeichnen. Bis jetzt sind nur wenige Infos bekannt. Es wird sich um einen Vollformats-Sensor handeln, bei Aufnahmen in 4K wird der Ausschnitt auf APS-H-Format gecropt. Als Codec soll Motion-JPEG zum Einsatz kommen.

Es tut sich also viel im Bereich Video-DSLR und man kann gespannt sein, was noch alles angekündigt wird und wann es endlich erste Handfeste Infos zum Canon 4K-Schlachtschiff geben wird. Canons nächste Kamera, die kurz nach der Nikon 4D erscheinen dürfte und Preislich auch in denselben Reihen liegen soll, wird die EOS 1Dx sein. Auch eine 5D Mark III sowie EOS 650D könnte durchaus dieses Jahr noch erscheinen. Auch Sony schickt 2012 nun endlich seine neue Kamera A77 ins rennen. Ausgestattet mit einem 24 Megapixel starkem und APS-C Sensor und einem halbtransparenten Spiegel sollen damit dann Aufzeichnungen mit Full HD, 60 FPS und Autofokus möglich sein.

 

Profi-Cams


Auch im Profisektor ist für Nachschub gesorgt.

Arri Alexa Studio


Die schon letztes Jahr angekündigte Arri Alexa Studio wird 2012 endlich den Markt stürmen und Arris neues Aushängeschild werden. Ausgestattet ist sie unter anderem mit einem komplett neu Entwickelten optischen Sucher sowie einem 4:3 Sensor, welcher es ermöglich "2x Anamorphic" Linsen Einzusetzen.

 

Sony F65


Sonys neuer Koloss, die F65, hat einen 20 MP / 8K CMOS-Sensor mit an Bord, zeichnet in einer Auflösung bis zu 4K und 120 FPS auf und bietet viele verschiedene Formatkombinationen. Unter anderem darunter 1,85:1, 1,78:1, 1,66:1, 1,33:1, 2,35 sphärisch, 1,3-fach anamorph oder 2-fach anamorph beschnitten. Außerdem soll sie leichter sein als ihr Vorgänger die F35.


3D, 4K, 48 FPS und 60 FPS


Diese Zahlen werden uns 2012 noch des Öfteren begegnen. Während 3D schon länger präsent ist, kam 4K (was viermal der Auflösung von einem Full-HD Bild, also 1920x1080 entspricht) eigentlich erst so richtig 2011 auf und 48 sowie 60 Bilder pro Sekunde sogar erst Herbst 2011.

3D


"Der König der Löwen" machte den Anfang, "Star Wars" und "Titanic" werden folgen. Gemeint ist die "Wiederaufbereitung" der Filme in 3D. Ende 2011 eröffnete "Der König der Löwen" vielleicht einen neuen Trend, den wir in 2012 begegnen. Denn im September 2011 wurde schon eine 3D Version von Star Wars Episode 1 angekündigt, der am 9. Februar offiziell in den Kinos (erneut) starten soll und bei entsprechendem Erfolg sollen die nachfolgenden Teile der Star Wars Saga folgen. Auch James Cameron ließ nicht lang auf sich warten und kündigte ebenfalls im September 2011 an, Titanic in einer in 3D konvertierten Fassung im April wieder in die Kinos zu bringen. Außerdem könne, wie er bei einem Interview mit "The Times" sagte, vielleicht Terminator 2 folgen. Auch Filme von Steven Spielberg (E.T., Indiana Jones) oder anderen Kollegen könnte man 2012 erneut in den Lichtspielhäusern antreffen. Erfahren die ersten wieder-Veröffentlichungen wie zum Beispiel eben Star Wars Episode 1 im Kino genug anklang, werden sicherlich noch mehr Klassiker in neuer Gestalt 2012 den Weg ins Kino finden.

 

Frames Per Second

 

Seid mittlerweile über 90! Jahren blieb die Anzahl der "Bilder pro Sekunde" die man im Kino zu sehen bekam so gut wie unberührt. 24 war die Devise. Dies hing wahrscheinlich, damit zusammen, dass man auf Film dreht(e) und mit steigender Bilderzahl die pro Sekunde abliefen auch der Verbrauch an Filmmaterial stieg und damit verbunden auch die Kosten der Produktion. Im Zeitalter der Digitalisierung fällt dies natürlich weg. Die einzige Hürde fürs Kino wären hierbei nur noch die Projektoren, die aber laut diverser Meinungen mit einem Software Update ohne Probleme Geschwindigkeiten von 48 oder auch 60 FPS zeigen könnten.

Peter Jackson entschied sich dafür seinen nächsten Film "The Hobbit" ende 2012 mit 48 FPS ins Kino zu bringen und erfreulicherweise gab das Studio sein OK dazu. Im Internet äußerte sich Peter Jackson schon zu den Vorteilen der höheren Bildabfolge. Gerade bei schnellen Bewegungen im Bild oder bei der Kamera erzielte man dadurch ein viel ruhigeres und natürlicheres Bild. Auch in Hinblick zu 3D viel es im wesentlich leichter in 48 FPS zu schauen.
Einzige Hürde wären bis dato noch die Kinos, welche natürlich entsprechende Beamer besitzen müssen bzw. diese via Software zu aktualisieren. Denn es bringt natürlich nichts, wenn ein Film mit höherer Framezahl gedreht wird, aber er im Kino dann doch nur mit den sonst üblichen 24 Bildern pro Sekunde läuft.

Peter Jackson steht übrigens nicht alleine da mit seiner Entscheidung. Auch James Cameron ließ verlauten, dass er sich durchaus vorstellen könne, die Sequels zu seinem Blockbuster Avatar in 60 FPS zu drehen.

Wird die Umstellung für die Kinos nicht gar zu kompliziert und teuer, wird die Erhöhung der Framezahl sicherlich kein einmaliges Erlebnis bleiben. Auch in Betrachtung von 3D könnte diese Geschichte noch interessant werden, zwar ist es nicht der erste Versuch von den 24 FPS wegzukommen, doch stehen durch die Digitalisierung die Chancen diesmal ungleich besser.

 

4K


Auch inSachen Bildqualität bzw. Auflösung wird die Entwicklung weitergehen. Den Start in diesem Jahr macht David Finchers neustes Werk "The Girl with the Dragon Tattoo". Die "end- to-end" 4K Produktion startet bei uns offiziell am 12. Januar in den Kinos. Unter anderem treibt Sony die Verbreitung von 4K immer mehr voran. Angeblich habe Sony schon über 17.000 4K Projektoren verkauft, welche im Laufe der Zeit installiert werden sollen. Auch "The Amazing Spider-man" soll dieses Jahr in 4K laufen, weitere Projekte werden da sicher folgen.

Sogar im Home-Cinema Bereich tun sich die ersten Schritte im Bezug auf 4K. So stellt LG am 10. Januar auf der CES in Las Vegas einen 84 Zoll großen 3D-fähigen 4K Fernseher vor. Weitere 4K Gerätschaften, wie diverse Abspielgeräte werden erwartet. Sony gab außerdem bekannt in 2012 einen 4K "Heim-Kino-Projektor" für knapp 25.000 US Dollar auf den Markt los zulassen.
All die ganzen neuen Entwicklungen und Gerätschaften, so gut wie sie auch sein mögen, helfen aber einfach nichts, wenn nicht entsprechendes Material vorhanden ist. Sprich Filme in 4K-Auflösung und da fehlt es zurzeit einfach noch. Allen voran im Heim-Kino / Consumerbereich. Per Internet kann man wenigstens schon auf Youtube erste 4K Videos begutachten.








 

 
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